EnergiewendeStart-Up

Die Ideen für die Energiewende kommen aus dem Ruhrgebiet

Viele Ideen für „Power to X“. Warum das Ruhrgebiet immer noch das Herz der Energiewirtschaft ist.

Beim Rundgang über die Energiemesse e-world of energy and water ist Eines unübersehbar. Große und kleine Player rücken näher aneinander. Wenn man beobachtet, wie EON-Chef Johannes Teyssen interessiert durch die Hallen wandelt, die großen Konzerne den kleinen Start-ups über die Schulter schauen, dann wird klar: Es hat ein Umdenken stattgefunden. Und anstatt über das GroKo-Gewürge zu lamentieren gibt es hier in den Messehallen ein großes Thema: „Power-to-X“ Bei unserem Kunden Thyssengas Power-to-Gas. Es ist das Kernproblem der Energiewende: Wie lässt sich überschüssiger Strom am besten speichern, sodass die Energie effizient und jederzeit wieder verfügbar ist?

Zahlreiche Forschungsprojekte, Pilotanlagen und Tüfteleien werden hier auf der Messe präsentiert. Eigentlich ist es ganz einfach: Power-to-X bedeutet, dass mit Hilfe von Strom (power) Produkte erzeugt werden, die Energie speichern, die später auf Abruf wieder zur Verfügung gestellt werden können oder zur Wertschöpfung genutzt werden können. Besonders wichtig: Der Power-to-Gas Ansatz spielt eine zentrale Rolle, denn das durch Eletrolyse entstehende „Grüne Gas“ könnte durch die bestehenden Leitungen von Nord nach Süd transportiert werden. Man könnte sich viele neue Stromleitungen sparen – die Energiewende wäre effizienter und preiswerter.

Nur die Politik muss noch mitspielen, dass das so hergestellte grüne Gas auch die gleiche Förderung wie Biogas aus der Landwirtschaft erfährt. Dann lohnt es sich. Ob die Energie nun aus dem Kuhstall oder aus dem Elektroseur kommt… Hauptsache grün…
Und das sind wir wieder bei der GroKo. Hoffe, dass auf den wahrscheinlich 180 Seiten Koalitionsvertrag auch ein paar innovative Lösungen für die Energiewende zu finden sind.

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