EnergiewendeKommunikation

E-World – Mekka der Energie-Nerds

E-World - Mekka der Energie-Nerds

Auf der E-World 2018 fragt sich die EnergieAgentur.NRW „Quo vadis, vernetzte Energiewelt?“ – und lädt Sascha Lobo ein. Der soll den Energieleuten erstmal die Digitalisierung erklären. Kann er auch sehr gut – und ein sympathischer Gesprächspartner ist er obendrein. Vielleicht braucht es wirklich immer wieder jemanden, der etablierten Unternehmen mit schmissigen Zitaten erklärt: „Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur alles verstehen.“ (Marie Curie)

Auf der E-World 2018 dreht sich fast alles um diese Digitalisierung, die die Energie-Branche immer weiter vernetzt. Aber gemeinsames Auftreten – Fehlanzeige. Quo vadis?

Auch von der Umsetzung der Energiewende ist nur wenig zu sehen – hier und da mal ein Mini-Windrad. Häufig bleiben mögliche gemeinsame Wertschöpfungsketten unbeachtet und werden fallen gelassen. Dann fehlt es an Zusammenhalt zwischen den einzelnen politischen Ebenen, neue Technologien voran zu bringen. Dabei werden Lösungen allzu oft durch branchenübergreifende Ansätze gefunden. Ein gutes Beispiel dafür: Power-to-Gas. Längst aus der Nische der Forschung und Entwicklung entsprungen wartet die Technologie auf ihre flächendeckende Anwendung – quasi als Joker in der Energiewende. Für einige Versorger, Händler und Anwender in der Auto- und Wärmebranche ist Power-to-Gas mehr als das.

Doch auch aktuell schreien viele noch nach konkreten Rahmenbedingungen, damit etwas passiert und mehr Unternehmen aufspringen. „Einfach machen“, sagt mein Chef immer. Und: „Nicht so zurückhaltend.“ Bei der E-World ist genau diejenige Man-&Woman-Power unterwegs, die mit Zurückhaltung gar kein Problem hat. Längst sind neue Unternehmen weiter als die Politik. Keine Nerds, denn sie holen die Energiebranche aus der verstaubten Ecke heraus, jonglieren mit Daten und zeigen dem interessierten Besucher live wie virtuelle Kraftwerke funktionieren.

Nur wenn sich die Energie-Macher sich gut vernetzen und gegenseitig unterstützen, ist die Branche ist schon fertig aufgestellt und ist bereit für ein 2018 in der die Energiewende realistisch und machbar wird.

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