Gründen macht heute (noch) mehr Spaß – und ist kein Geschäft für "Lonesome Cowboys"

Als ich gegründet habe…oder warum ich so gern im Inkubatoren-Lab startport arbeite.

Wenn ich um mich herum die neuen „Ruhr-Start-ups“ sehe, dann erinnere ich mich gern an meine eigene Anfangszeit zurück. Das ist schon 15 Jahre her – und Opa sollte nicht vom Krieg erzählen – aber es war der richtige Schritt für mein Leben. Gründen machte mir Spaß. Ich zog los – und versuchte meine ersten Kunden an Land zu ziehen. Manchmal auch mit dem Lasso. Damals wurden Gründer noch nicht so professionell flankiert wie heute. Man war ein Lonesome Cowboy in der der freien Wildbahn – und jagte einsam und alleine nach den ersten Kunden. Hier im startport in der tollen Werhahnmühle geht´s professioneller zu: Hier helfen echte Profis aus Rechtsanwaltskanzleien wie TaylorWessing oder Konzerne wie Evonik den Gründern richtig auf die Sprünge. Diese Kooperationskultur, für die auch der Initiativkreis Ruhr steht, erleichtert Vieles und eröffnet tolle neue Chancen…

Rückblickend muss ich sagen, dass mir der Kernsatz von Peter Drucker, dem legendären Unternehmensberater am meisten geholfen hat: „Ein Unternehmen braucht Kunden!“ Deshalb habe ich immer gedacht: „Das Wichtigste ist, dass Du Sachen machst, die für jemand anders nützlich sind – und eben nicht nur für Dich selbst plausibel erscheinen.“ Notwendigkeit ergibt sich eben nur aus Nachfrage.

In den letzten 15 Jahren hat sich die Kommunikationsbranche dramatisch verändert. Wir haben angefangen mit Corporate Publishing, sind sehr erfolgreich gewesen mit Unternehmensporträts und klassischer Pressearbeit. Heute brauchen unsere Kunden Unterstützung im social media Bereich – und auch in Strategiefragen. Print wird immer weniger nachgefragt. Die Digitalisierung bietet also auch uns viele neue Chancen. Geblieben ist die Notwendigkeit der persönlichen Netzwerke, das Miteinander und die enge Kooperation mit anderen klugen Leuten – nicht nur aus der Branche…

Peter Trapps duisport-Team hat eine Plattform geschaffen, die genau das bietet. Nicht nur vertikale Innovations-Inkubation, sondern auch horizontale Netzwerk-Integration. Das ist ein Vorteil für alle Beteiligten. Und ansonsten, liebe Gründer: Rauf auf den Gaul: und schwingt das Lasso:)

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