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Im Westen tut sich mehr…

Im Jahr 2018 ist das Thema Start-ups nun also im Mainstream angekommen. Aber das Thema trendet nicht im Fernsehen. Inkubatoren sprießen wie Pilze aus dem Boden, eine Pitch-Veranstaltung jagt die nächste. Doch während alle ein bisschen mitmischen, wartet das Ruhrgebiet noch auf seine Zeit als neuer Hotspot der Gründungen.

Seit Montag sind wir einen Schritt weiter. Auf Zollverein hat die Gründerallianz Ruhr sich eingerichtet um den 34,5 Millionen schweren Gründerfonds zielgenau einzusetzen. Im Haus 5 wurde Gründerkoordinator Christian Lüdtke, selbst Gründer und Geschäftsführer von Etventure, vorgestellt und die Gründer- und Start-up-Szene des Ruhrgebiets auf Kooperation, Austausch und gemeinsame Geschichten eingeschworen.

Zu häufig scheitern Initiativen an den ersten Schritten, oder noch schlimmer – es wird gar nicht erst gegründet. Oft scheitert es noch an Kontakten und Austausch. Es fehlt an Business-Cases, angewandten Beispielen und Problemen, die von den Unternehmen an Gründer herangetragen werden. Es scheint auch an fehlenden Netzwerken zu scheitern, die zwischen etablierten Unternehmen und solchen, die es noch werden wollen, entstehen. Da fehlt es an auch an persönlicher Beratung.

Und es fehlt bei uns an Geschichten, die hier im Ruhrgebiet erzählt werden. „Es muss ein Schlaglicht von außen auf das Ruhrgebiet geworfen werden.“, so Lüdtke beim Housewarming auf Zollverein.

Beim Housewarming wurden spannende Geschichten erzählt, Gruppen gemischt, Start-ups mit Corporates zusammengebracht. Jetzt kommt es auf alle Akteure an, etwas draus zu machen, damit sich etwas tut. Zuhören, vernetzen, fördern, zusammenhalten. Das Ruhrgebiet kann zum neuen Mittelpunkt für Gründungen in Deutschland werden. Drauf warten können wir allerdings nicht, wir müssen allen unsere Geschichten erzählen. – be hungry! (Ricarda Timm)

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