Unternehmenskommunikation kennt verschiedene Richtungen: Sie kann sich nach Außen wenden, an die Kunden, Partner und die Gesellschaft, sie kann sich aber auch an die eigenen Mitarbeiter wenden. Informierte Mitarbeiter sind leistungsbereiter, aber sie können auch Botschafter des Unternehmens nach Außen sein. Für Unternehmen ist es immer wichtig, mit der Belegschaft im Dialog zu sein. Jetzt, während der Krise, ist es existenziell. Wir alle arbeiten unter einem Druck, den wir so nicht kannten – und um das Durchzuhalten, braucht es Wertschätzung. Um in der Krise zu bestehen und später wieder aus ihr herauszukommen, brauchen Unternehmen motivierte Mitarbeiter. Und die bekommt man nur durch offene Kommunikation, das Zeigen von Wertschätzung und den Dialog. Aus der Krise gestärkt hervortreten, da bin ich mir sicher, werden vor allem die Unternehmen denen es gelingt, ein Unternehmen zu sein, eine Einheit von Mitarbeitern, Management und Anlegern. Im Handwerksbetrieb kann der gute Meister diese Kommunikation in der Frühstückspause leisten. In größeren Unternehmen braucht es jetzt Konzepte für die unterschiedlichen Zielgruppen innerhalb der Mitarbeiterschaft und einen Mix schneller und aktueller Dialogmedien. Wer schweigt, verliert. Wer das Gespräch sucht, wird gewinnen.