Zeitungen in der Redaktion der Zeitung Die Welt in Berlin Foto: Ralf Roletschek Lizenz: CC BY-SA 3.0

Ich war immer ein News-Junkie: Schon als Kind habe ich am Frühstückstisch meiner Eltern die WAZ gelesen, später dann mehrmals am Tag Nachrichten gesehen. Tageszeitungen. Magazine, das Internet: ich wollte und will wissen, was auf der Welt passiert. Und das seit Beginn der Coronakrise mehr denn je. Wie stark hat die Gefahr zugenommen? Wie schaut es in Essen aus? Wie in Gladbeck, wo ich herkommen? Was macht die Politik und Deutschland gegen das Virus und was geschieht in anderen Ländern?

Die großen Tageszeitungen und Magazine und die meisten Fernsehsender leisten zurzeit eine hervorragende Arbeit. Journalisten, die selbst Sorgen um ihre Familien haben, recherchieren mit großem Aufwand Artikel, korrigieren sich, wenn es zu Fehlern kam, was in einer so unübersichtlichen kommunikativen Gefechtslage immer passieren und man niemanden vorwerfen kann. Alle Journalisten und Verlage geben sich, ob Online oder im Print, größte Mühe und zeigen was sie können. In der Krise erleben sie ihre große Stunde und zeigen, warum man sie braucht. Ich habe die Krise zum Anlass genommen, ein paar weiter Online-Abos abzuschließen. Nicht aus Mitleid oder Solidarität, sondern weil ich bereit bin für gute Leistung zu bezahlen.